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Was war los

Berichte über Veranstaltungen

Stadtteil-Rundgang mit OB Jann Jakobs

Stadtteil-Rundgang Kirchsteigfeld 2018Kirchsteigfeld, 05.Juli 2018 – Zum 70. Mal fand ein Stadtteilrundgang des Potsdamer Oberbürgermeisters Jann Jakobs statt, begleitet von den Beigeordneten, Mitarbeitern der Stadtverwaltung, Vertretern der Vonovia, des StadtteilLadens und der „Initiative Kirchsteigfeld“ – und das zum ersten Mal im Kirchsteigfeld.

Beginnend am „Eingang zum Kirchsteigfeld“, Ricarda-Huch-Straße/Eleonore-Prochaska-Straße, war der erste Stopp vor dem brachliegenden Gelände der Ricarda-Huch-Straße. Dort wurde seitens der Stadtverwaltung erklärt, dass diese in absehbarer Zeit mit Wohngebäuden bebaut werden sollen - in einem Stil, der zu dem auf der anderen Seite der Straße passt. Platz für Gewerbe und Handel soll in der unteren Etage angesiedelt werden.
Erste Aktivitäten sind von den Einwohnern bereits festgestellt worden (Baugrund-Untersuchungen).

Danach ging es weiter in Richtung Nelly-Sachs-Straße mit Stopp auf dem von der Straße eingeschlossenen Platz. Hier wurde durch Marcus Müller (Initiator der „Initiative Kirchsteigfeld“) erklärt, dass dieser Platz früher einmal lebendiger war (ganz zum Anfang), aber heute nicht mehr wirklich als öffentlicher Raum genutzt wird bzw. genutzt werden kann. Bezeichnend dafür der Kommentar von M. Müller gegenüber der Anwesenden: „So viel Besuch wie heute zur selben Zeit hatte der Platz schon seit Jahren nicht mehr!“. Gründe für diesen Missstand, denkt die „Initiative Kirchsteigfeld“, sind die nicht vorhandenen Grünanlagen, Spielgeräte sowie ein nicht vorhandener Medienanschluss (Strom) des Platzes. „Früher“ - so M. Müller - „fand hier einmal ein Weihnachtsmarkt statt.“
Vielleicht kann man dies wiederbeleben, indem man hier die Voraussetzungen dafür schafft – zumindest den öffentlichen Zugang zur Stromversorgung. Natürlich sind hier die Verantwortlichkeiten noch zu klären – ob Stadt oder Vermietungsgesellschaft ist derzeit noch nicht geklärt. Die „Initiative Kirchsteigfeld“ bleibt aber an dieser Frage dran.

Weiter ging es parallel zum Hirtengraben. Angesichts des derzeitigen Zustands des Hirtengrabens wurde allen bewusst, dass dies nicht wirklich ein fließendes Gewässer ist. Es wurde auch ausdrücklich durch die „Initiative Kirchsteigfeld“ darauf hingewiesen, dass dieser Graben einmal komplett gereinigt werden muss - bzw. geklärt werden sollte, warum der Graben nicht mehr „fließt“.

Angekommen am Wehr des Hirtengrabens, wurde erläutert, dass durch Mittel des NABU das Tor erneuert und so gebaut wird, dass das Entenküken-Sterben ein Ende hat. Gerade in den letzten Wochen geisterte dieses Thema auch immer wieder durch die Printmedien. Eine Initiative von Anwohnern und Tierschützern versuchte dabei immer wieder mit kleineren Maßnahmen, die Tiere zu schützen. Nun scheint eine langfristige Lösung gefunden zu sein. Die LHP und der NABU haben eine Einigung gefunden, wobei auch dabei die Kosten für den Schutz zu gleichen Teilen verteilt werden sollen. Die „Initiative Kirchsteigfeld“ bleibt auch an dieser Frage dran.

Der nächste Stopp war der Weg an der Grundschule/Sportplatz. Dort wurde direkt angesprochen, ob ein Teil der Sportplatz-Anlage (z.B. eines von zwei Fußballfeldern) der Grundschule für die Öffentlichkeit geöffnet werden könnte. Vertreter der KIS (die dafür zuständig ist) waren ebenfalls anwesend und hörten den Interessen der Anwohner zu.

Es ging dann entlang der Marie-Hannemann-Straße am Hort und der Sporthalle der Grundschule. Hier wurde seitens der Stadt erklärt, dass die Sporthalle umgebaut wird – und zwar so, dass ein Zugang von außen sowie Brandschutzmaßnahmen nach aktuellem Stand geschaffen werden. Abschluss der Arbeiten ist voraussichtlich im Jahr 2019 (wegen des Schulbetriebs).

Der nächste Stopp war der Platz an der Lise-Meitner-Straße zu beiden Seiten der Einmündung der Dorothea-Schneider-Straße. Tage zuvor war dieser nicht gepflegt; das Unkraut stand sehr hoch. Doch an diesem Tag war alles in Ordnung. Pflege der Protokollstrecke? Ähnlich wie auf dem eingeschlossenen Platz der Nelly-Sachs-Straße wurde der Wunsch durch die „Initiative Kirchsteigfeld“ geäußert, diesen Platz attraktiver zu gestalten und besser nutzbar für die Einwohner zu machen. Vorschläge waren z.B., mehr Schattenplätze und Spiel-Geräte für die Kinder zu schaffen. Denkbar wäre auch auf diesem Platz eine Grill-Stelle mit Tischen und Stühlen, die auch überdacht sein könnte.

Von dort aus ging es zum „Imbiss“ vor und in den StadtteilLaden. Nach dem Imbiss erklärte Herr M. Müller die Ziele und Gründe zur Bildung der „Initiative Kirchsteigfeld“ bzw. eines Netzwerkes aus Einwohnern, Institutionen, Vereinen, Firmen und Kirche. Danach erläuterte Frau Kelz ihre Arbeit im StadtteilLaden, die derzeit mit einer halben Stelle aus städtischer Förderung ausgestattet ist. Allen wurde dadurch bewusst gemacht, dass eine personelle Aufstockung sowie Aufstockung von unterstützenden Geldern unumgänglich sind. Konkrete Zusagen sind leider noch nicht absehbar.

Vom StadtteilLaden ging es in Richtung SC Potsdam an der Ricarda-Huch-Straße entlang der Gewerbebrache. Seitens der Stadtverwaltung wurde erklärt, dass hier Kleinstgewerbe angesiedelt werden soll. Die Verhandlungen mit dem Eigentümer seien voll im Gange.

Nach einem Besuch beim SC Potsdam ging es zur Gesamtschule „Steuben“.

Dort auf dem Schulhof angekommen – ein ziemlich trostloser Anblick –, ging es in den „Hörsaal“ der Schule. Auf dem Hintergrund einer zuvor sehr kritischen Medienberichterstattung zur Gesamtschule lag die Frage in der Luft: Was kommt jetzt?
Vertreter der Schule – der Leiter, Lehrerinnen und Lehrer, eine Schülerin und der Sozialarbeiter – stellten sich vor und gaben einen kurzen Einblick in das Schulleben und die Schwerpunkte ihrer Arbeit. Sehr positiv überrascht wurden dabei auch die Vertreter der „Initiative Kirchsteigfeld“, wie viele Projekte die Schule anbietet und auch umsetzt bzw. umgesetzt hat.
Aus Sicht der „Initiative Kirchsteigfeld“ ließen das bisherige Engagement der Schule in Sachen Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung noch viel Luft nach oben. Nun hat die Schule an dieser Stelle einen künftigen Schwerpunkt identifiziert.
Seitens der Stadtverwaltung wurde auch erklärt, dass eine Renovierung der Schule – was die Lehr-Räumlichkeiten sowie die Toiletten betrifft – genehmigt und beschlossen wurde. Außerdem wurde über eine Neugestaltung des Schulhofes – mit Einbeziehung der Schüler – gesprochen.

Abschließend kann man sagen, dass zumindest aus Sicht der „Initiative Kirchsteigfeld“ einige Probleme angesprochen sowie auch vor Ort gezeigt werden konnten.

Es bleibt natürlich abzuwarten, inwieweit sich das in der Zukunft auswirkt – vor allem mit dem Wissen, dass Wahlkampf angesagt ist!

 

Zu diesem Rundgang finden Sie folgende Presse-Artikel:

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